Wie kann man Kleinstunternehmen politisch und bei der Digitalisierung helfen?

Kleinstunternehmen (Unternehmen bis 10 Mitarbeiter*innen) bildend das Fundament unserer Wirtschaft. 81 % aller Unternehmen sind Kleinstunternehmen! In diesen Unternehmen arbeiten 5,7 Mio. Menschen.

Jede Inhaberin und jeder Inhaber eines Kleinstunternehmens steckt enorm viel Herzblut in die eigene Selbständigkeit. Die moralischen und gesellschaftlichen Standards sind meist viel höher als in großen Konzernen. Man könnte sagen, sie halten die Gesellschaft zusammen.

Und trotzdem haben sie keine Lobby. Werden bei der Politik vergessen und als Gesellschaft erst wahrgenommen, wenn wieder ein kleines aber feines Geschäft aufgibt.

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Doch was kann man tun? Ist Digitalisierung ein Ausweg für diese Kleinstunternehmen?

Robert und Matthias Henze, der Gründer von Jimdo nehmen sich dieser Thematik an und versuchen Lösungen zu finden.

Links:
Matthias Video zu Kleinstunternehmen: https://www.youtube.com/watch?v=iV5RK99KEpA
Matthias auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/matthiashenze

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Das Lieferkettengesetz wird nutzlos & Crypto-Hype um NFT

Lange genug hat’s ja gedauert, und nun endlich weißer Rauch aus Berlin: Habemus Lieferkettengesetz!

Das Halleluja bleibt einem im Hals stecken, wenn man auch nur ein bisschen genauer drauf schaut. Eigentlich entspringt die Idee dem Wunsch nach Arbeitsschutz, Nachhaltigkeit, fairer Bezahlung und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.

Herausgekommen ist ein nichtssagenden Gesetzesentwurf, den die großen Wirtschaftsverbände ihrem Minister Peter Altmaier vordiktiert haben. Bezeichnend ist, dass die anderen beteiligten Ministerien wie Umwelt, Arbeit und an der Spitze die Entwicklungshilfe unter Gerd Müller (CSU) nicht groß mitgearbeitet zu haben scheinen, denn die ethischen Inhalte sind alle verloren gegangen. Wir erinnern nochmal daran, was der Sinn eines Lieferkettengesetzes ist und wie man es konstruktiv umsetzen könnte. Noch ist ja nicht aller Tage Abend…

Robert erklärt außerdem die Non-Fungible Tokens, kurz NFT. Noch nie gehört? Ist aber der letzte Schrei im Internet.

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Und Robert hält den Hype für berechtigt: Dank Blockchain-Zertifzierung können unter anderem künstlerische Produkte auf ihren Urheber zurückgeführt werden und über Verknappung, zum Beispiel, indem man ein Unikat herstellt und an den Meistbietenden verkauft, schwindelerregend an Wert gewinnen.

Wenn ihr diesen Teaser nicht verstanden habt: Geht Berthold auch so, aber zum Glück kann man ja in der Folge hören, worum es genau geht.

Am Schluss stellen Robert und Berthold ihre Projekte vor: Bei Robert geht es allmählich ans Stimmensammeln für den Bundestagswahlzettel, während Berthold die Podcastaufnahme zwischen zwei Termine einschiebt – es ist viel los!

Monitor: https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/lieferkettengesetz-100.html

Kunstfälscher-Paar Beltracchi: https://www.youtube.com/watch?v=NfPv_DNikcQ

Roberts Blogeintrag zu NFT: https://plötzlich-selbständig.de/selbstaendigkeit/nft-crypto-hype/

Bertholds Konzert: https://www.musica-sacra-planegg.de/aktuelles/veranstaltungskalender.html?dfxpath=/js/kalender/51/detail/22525

Impressum: https://ploetzlich-podcaster.de/impressum/

Wie komme ich mit meinem StartUp in die klassischen Medien?

Robert hat sich Daniel Rottinger vors Mikro geholt, um über klassische Medienarbeit zu sprechen.

In der Selbständigkeit, als StartUp oder als KMU versucht man immer irgendwie Aufmerksamkeit zu generieren. In der heutigen Zeit denkt man hier vor allem an die sozialen Medien und die eigene Homepage.
Doch da gibt es noch die klassischen Medien, die gerne über spannende (Wirtschafts-)Themen berichten und schon selbst Reichweite mitbringen.

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Daniel erklärt, wie man mit seinem Business in die klassischen Medien kommt und dass es sich durchaus lohnt harte Pressearbeit auch als StartUp zu betreiben.

Daniel ist u.a. als freiberuflicher PR-Berater tätig und freut sich über Follower auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/daniel-rottinger/

Öffnet die Konzertsäle zuerst! (Aber vielleicht nicht sofort)

Friseure, Nagelstudios, Baumärkte, Blumenläden dürfen wieder öffnen. Kunst und Kultur gucken weiter in die Röhre. Es ist emotional schwierig. Seit Januar 2020 hat Berthold kein Konzert mit Orchester und Publikum mehr singen dürfen. Während Aerosolstudien darauf hindeuten, dass der Konzertsaal der sicherste Ort in puncto Infektionsgefahr und die Schule der gefährlichste, werden die Künstler*innen trotzdem als erste und am längsten in den Lockdown verbannt. Wir vermuten, dass es mit deren Ansehen in Gesellschaft und Politik zusammenhängt: Der Beruf der Künstlerin wird nicht ernst genommen.

Die Autobranche hingegen gilt als systemrelevant. Daimler verzeichnet einen Gewinn von 10 Milliarden Euro, von denen die Aktionäre über Dividenden beteiligt werden können, während die Soloselbständigen von Peter Altmaier und Olaf Scholz nur zögerlich und spärlich bedacht werden. Der emotionale Schaden der Menschen, die die Musik vermissen, also Aufführende wie Publikum gleichermaßen, scheint ebenso wenig zu zählen wie das milliardenschwere wirtschaftliche Loch, welches die Veranstaltungsbranche über Gewinneinbruch und die daraus folgende Steuerrezession in die Staatskasse reißen wird. Trotzdem sind die Künstler innerlich zerrissen. Wir bleiben seit einem Jahr brav zuhause, weil wir einerseits wieder auftreten wollen und andererseits Intensivstationen entlasten sowie Risikogruppen beschützen möchten.

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Robert gibt eine politische Einschätzung zu Peter Altmaier, der schwer unter Beschuss steht. Außerdem spricht Berthold darüber, wie er soeben einen Lebenstraum aufgegeben hat und warum das manchmal im Leben sogar befreiend sein kann.

Quelle Videoausschnitt: https://www.facebook.com/ZDFheute/posts/10159366725715680

Andere mit einem guten Pitch für deine Ideen begeistern (Interview)

Was machst du eigentlich? Eine Frage, die viele Selbständige und Menschen mit Ideen oft hassen. Meistens haben wir unsere Ideen so komplex durchdacht, dass es gar nicht einfach ist, sie verständlich zu erklären.

Doch auch das kann man lernen. Im Business-Sprech heißt das pitchen. Egal, ob du dich vorstellst oder einen Batzen Geld einsammeln möchtest, für jede Gelegenheit solltest du einen Pitch in deiner Schublade liegen haben.
Das findet zumindest unser Gast Christian Naef, der ein StartUp mitgegründet und für dieses eine siebenstellige Summe “erpitcht” hat.

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Außerdem sprechen wir über die enorme Arbeitsbelastung in StartUps, was auch der Grund ist, warum sich Christian jetzt selber selbständig gemacht hat und dort Unternehmen und StartUps bei der Thematik “Sales Automation” und bei Innovationen berät.

Christian auf Facebook: https://www.facebook.com/cristian.feani
Christians Beratungsseite: https://sales-automation-secrets.com/

Wunderwaffe Home Office?

Licht am Ende des Tunnels! Die berühmten Inzidenzzahlen fallen signifikant und wir machen kleine Schritte in puncto Digitalisierung. Deutschland hat mit einigen Jahren Verspätung das Home Office für sich entdeckt! Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Flexibilität in der Zeiteinteilung von Arbeit und Freizeit, die verkehrsverstopften Städte werden entlastet, technische Innovationsprozesse beschleunigt. Läuft doch, oder?

Robert findet, man muss da nochmal genauer hinschauen: Der gesellschaftliche Zusammenhalt lebt von der persönlichen Begegnung am Arbeitsplatz und in der U-Bahn, nicht vom PC-Hocken. Und obwohl Büroräume eingespart werden können, kann sich die Wohnungsnot in den Großstädten sogar noch verschärfen… Wie diese Umstände zusammenhängen, erfahrt ihr in unserer aktuellen Folge.

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Berthold gibt außerdem Updates zur siechenden Veranstaltungsbranche. Sie trägt mit einem Umsatzeinbruch von 31 Prozent im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr den größten Schaden unter allen Branchen. Jeder dritte freiberufliche Musikerin hängt ihren Beruf an den Nagel. Und kann Olaf Scholz bei 200 Milliarden weniger Umsatz auf so viel Steuergelder verzichten?

Sollten Selbständige auf den Clubhouse-Hype aufspringen?

Diese App ist so heiß, dass sich sogar der Linken-Ministerpräsident aus Thüringen Bodo Ramelow daran die Finger verbrannt hat: Die Rede ist natürlich von Clubhouse.

Berthold ist auch Feuer und Flamme und seit einigen Tagen Mitglied. Und fühlt sich pudelwohl.

Robert als Fachmann in IT-Fragen sieht den Hype naturgemäß kritischer und hakt nach: Wie elitär ist Clubhouse? Was unterscheidet die App von den anderen Digitalangeboten, gerade im Kampf um die begrenzte Aufmerksamkeit der saturierten Online-Community? Was hat es mit den rooms auf sich und wie kann man als Selbständige*r sein/ihr Produkt platzieren?

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Diese und viele andere Fragen werden bei einem Gläschen Wein geklärt. Es gibt nämlich einen Grund zu feiern: Robert weilt nicht mehr nur nach ausgestandener Krankheit wieder unter den Lebenden, sondern sieht der größten politischen Herausforderung seines Lebens entgegen.

Wird die Bundesregierung Selbständige und KMUs am langen Arm verhungern lassen?

Gerade erst beschließen Bund und Länder nicht nur eine Verlängerung, sondern auch noch eine Verschärfung des Lockdowns, da regt sich schon heftiger Widerstand: Eine Gruppe von Kleinunternehmern kündigt unter dem Hashtag #wirmachenauf an, auf jeden Fall die Geschäfte am 11. Januar wieder zu öffnen.

In einer entsprechenden Telegram-Gruppe gibt es über 53.000 Interessierte, Stand 5. Januar. Natürlich springen auch Querdenker und Rechte auf diesen heiklen Zug auf, wenn sie diesen nicht sogar initiiert haben. Nicht zuletzt aufgrund der Infektionslage, sowie der Verlängerung der Maßnahmen droht eine Zuspitzung der Situation.

Wie konnte es soweit kommen? Wir glauben, die Regierung hat seit geraumer Zeit ihre Aufgabe schleifen gelassen, sich um eine Erklärung ihrer politischen Entscheidungen zu bemühen. Stattdessen gibt es nur Verlautbarungen.

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Auch die Corona-Hilfen für Selbständige und KMUs werden ab Januar wieder schlechter. Außerdem kommen die Auszahlungen der November- und Dezemberhilfen nicht voran. Plötzlich Podcaster bringen Vorschläge, wie zielführende Kommunikation aussehen könnte und wo es Verbesserungsbedarf gibt, etwa in der Aerosolforschung sowie in der Konjunkturpolitik.

Und wir schauen, was seit unseren Forderungen nach einem Lieferkettengesetz (Folge 14) und einer Neugestaltung der darbenden Innenstädte (Folge 16) bisher geschehen ist.

Quellen:
Novemberhilfen: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/novemberhilfen-kommen-spaet-100.html
Keine Auszahlung: https://www.fr.de/frankfurt/gastronomie-in-frankfurt-viel-weniger-essen-zum-mitnehmen-90158684.html
Dezemberhilfe: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/dezemberhilfen-scholz-101.html
Nächste Hilfen: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Bilderstrecken/Infografiken/2020-12-16-zuschuesse-corona/2020-12-16-zuschuesse-corona-bildergalerie.html
Aktuelle Einschätzung: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/corona-unternehmen-insolvenzen-einzelhandel-100.html
Lieferketten: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesarbeitsminister-heil-sauer-ueber-blockiertes-lieferkettengesetz-a-46577c3a-f2c6-4bf2-b271-318b551d7ae8
Innenstädte: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2021-01/einzelhandel-corona-krise-peter-altmaier-innenstaedte-modernisierung-lockdown

Postkartenprotest: https://postkartenprotest.de

Paketsteuer: Eine Steuer von gestern für Läden von gestern?

Nicht nur die Infektionszahlen sprießen, sondern auch die politischen Ideen, wie man zumindest der wirtschaftlichen Not beikommen kann: Die CDU bringt eine Paketsteuer ins Spiel.

Die Idee ist, über eine Besteuerung von Versandhandel das Geschäftesterben in den Innenstädten zu stoppen.

Wir halten diesen Vorschlag für nicht gelungen. Es müssen eher Anreize gefunden werden, seine Geschäftsidee zu überdenken und in puncto Digitalisierung mit der Zeit zu gehen. Denn meistens hakt es schon länger und eine langfristige Quersubvention kommt letztlich auch nicht den Geschäften zugute.

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Interessanter wäre es stattdessen, neu zu überdenken, was eine lebenswerte Innenstadt ausmacht. Spoiler: Einkaufsstraßen und angereihte Konsumtempel aus der Galeria-Kaufhof-Ära können nicht die Antwort sein.

Link zu Roberts Blogeintrag bzgl. Eigenverantwortung: https://blog2help.com/2020/12/eigenverantwortung-krisen.html

Novemberhilfen & Roberts neues Projekt Postkartenprotest

Nachdem Robert sich ein bisschen zu viel Arbeit aufgebürdet hat, musste die letzte Folge leider ausfallen.

Umso mehr gibt es zu besprechen. Wir diskutieren die Novemberhilfen für (Solo-)Selbständige, wie es Berthold im Künstler-Bereich gerade geht und ob er die Hilfen beantragt.

Außerdem erzählt uns Robert sehr ausführlich von seinem neuen Projekt Postkartenprotest.de

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